1. Kapitel

„ Zoey! , Komm runter! Wir müssen weg!" „

Warum das denn?" rief ich energisch.
„Keine Sorge du bleibst hier!"
Ich lief schnell runter zu meiner Stiefmutter und meinem Vater.
Die beiden waren nicht gerade die nettesten aber wenigstens hatte ich ein
Dach über den Kopf.
„Wir gehen weg von hier. Bei uns ist Krieg und alles ist voll von Vampir-
jägern. Wir können hier nicht bleiben.
Du bleibst aber hier! Wir können uns das nicht leisten, dich mit zunehmen,
und außerdem wirst du sowieso bald sterben."
Sowieso bald sterben. Das hörte ich jeden Tag. Sie konnten mich nicht leiden,
dass wusste ich.

Ich frag mich warum sie mich noch nicht aus dem Haus raus geschmissen haben.
Na ja manchmal passieren Wunder.
,, Und du darfst nicht in diesen Haus weiter leben!
Du wirst draußen schlafen und dir dein Essen selber suchen müssen,
also RAUS!" schrie meine Stiefmutter mich an.
Ich schaute meinen Vater an, aber er sagte nur: „Geh jetzt."
Also ging ich langsam zur Tür und griff die Klinke. Als ich mich umdrehte und noch einmal zurück in das Haus schaute, packte mich plötzlich meine Stiefmutter und schmiss mich raus.
Nun war ich ganz auf mich allein gestellt, alles voller Soldaten mit Gewehren.
Ich musste ständig aufpassen, dass ich nicht erschossen werden würde.
Und noch das schlimmste: Vampirjäger.
Wenn ein Vampirjäger einen Menschen sieht, läuft er zu ihm und fragt ihn Sachen aus, und zum Schluss ist der Mensch spurlos verschwunden.

Ich ging langsam den schmalen Fard der zu unseren Haus führte hinunter.
Nach jeden 5 Metern drehte ich mich um und schaute zum Haus zurück,
dass war das Haus in dem ich aufgewachsen bin.
Mit meinem Vater und meiner richtigen Mutter.

Ich hatte mit ihr immer in unserem kleinen Garten gespielt,
bis sie plötzlich verschwand.
Niemand außer meinem Vater wusste was passiert war, vielleicht auch meine Stiefmutter, aber das bezweifelte ich,
denn mein Vater erzählte es niemanden, noch nicht mal mir.
Ich überlegte weiter, bis ich ans Gartentor kam.
Ich legte meine Hand langsam an den Griff, denn ich hatte Angst.
Angst vor der Außenwelt.
Vor den Soldaten.
Vor den Vampirjägern,
einfach vor allem.
Ich hörte vom Haus her meine Stiefmutter schreien: „Mach das du endlich weg kommst, du schreckliches Kind!“
Als ich das hörte würde ich richtig wütend, ich wurde eigentlich nie wütend, weil ich sonst geschlagen wurde.

Aber dieses Mal war es mir egal.
Ich hatte sowieso nichts mehr zu verlieren. „Fragt sich wer hier schrecklich ist!
Du bist die schrecklichste Stiefmutter die ich kenne, NEIN, sogar die schrecklichste auf der ganzen Welt!"

schrie ich zurück, riss das Gartentor auf und rannte weg so schnell ich konnte.
Von weitem hörte ich schon

Schreie, der Menschen, die mitten in der Schlacht steckten, Soldaten bahnten sich gewaltsam einen Weg durch das Getümmel und schreckten vor keiner Waffe zurück.
Und andere, die keine Waffen hatten konnten nur rennen, so wie ich!

Wenn ich durch käme könnte ich heilfroh sein wenn ich noch lebte.
Es langen da nämlich schon eine menge Leichen. Ich ging los, auf das Schlachtfeld zu, doch dann blieb ich stehen.
Ich überlegte ganz genau, ob es doch noch einen anderen Weg gab
rüber zukommen, ohne über das Schlachtfeld zu laufen.
Denn meine beste Freundin Mary musste flüchten,
sie ist über das Schlachtfeld gerannt, und was ich da sah, war nicht
gerade schön, sie lag da, TOT!
Meine beste Freundin ist gestorben.
Ich war geschockt, konnte weder gehen, noch mich bewegen.
Bis mich etwas traf,
es war stark und fest.
Ich fühlte mich wie ein Schwein, dass gerade eine Axt in den Bauch
gerammt bekam,
und  ich glaubte das ich mich gleich übergeben müsste.
Doch ich wollte nicht noch mal von so etwas getroffen werden.
Ich groch auf allen vieren in einen Graben.
Ich überlegte kurz und dann schmiss ich mich rein. Im Graben fühlte ich mich sicher, ich wusste auch nicht warum,
vielleicht weil ich hier einigermaßen Schutz hatte.
Ich setzte mich aufrecht und schaute was mich am Bauch getroffen hatte,
es war ein Schuss, ein Schuss von einem Gewehr.

Es hätte fast mein Herz getroffen, dann wäre ich tot, wie meine Freundin
Mary, es war sowieso ein Wunder das ich von dem Schuss nicht tot war, auch wenn er mich nicht am Herz getroffen hatte.
Ich war sehr froh, dass ich nicht über das Schlachtfeld gerannt bin.
Aber wie sollte ich rüber kommen?

Das einzige was mir einfiel war der Bach.
Ich könnte durch den Bach schwimmen und dann wäre ich drüben,
warum ist mir das nicht früher eingefallen.
Meine Wunde schmerzte noch, aber dass war mir egal,
ich wollte so schnell wie möglich von hier weg.
Ich raffte mich auf, kletterte aus dem Graben und rannte so schnell ich konnte
zum Bach.
Ich sprang rein, als das Wasser meine Wunde berührte, tat es höllisch
weh, aber ich gewöhnte mich daran.
Ich musste aufwärts schwimmen, desto höher ich kam desto stärker wurde die
Strömung.
Als ich keine Schießereien mehr hören konnte versuchte ich aus dem Bach zusteigen.
Ich schaffte es, mit großer Mühe,
obwohl ich vor dem Krieg in unserer Schule eine der unsportlichsten war.

Ich lief ein Stück schaute immer auf den Boden, nicht nach Links, und auch nicht nach rechts.
Bis ich 2 Füße vor mir sah, ich schaute auf und schrie.............
.......Vor mir war ein......
                                  ........VAMPIRJÄGER............

 

2. Kapitel

,,Hör auf zu schreien!!!" sprach der Vampirjäger mit einer kalten, rauen Stimme zu mir.
,,Ich will dir nur ein paar Fragen stellen."

„Ja, genau und dann lassen sie mich verschwinden!"
„ Nun reg dich mal ab, du bist Zoey richtig?- ich kannte deine Mutter, wenn du mit mir kommst kann, ich dir erzählen was damals mit ihr geschah."

,,Lieber würde ich sterben als mit ihnen mit zukommen!!" schrie ich ihn an.
Ich versuchte an ihm vorbei zukommen, aber er war so groß und dick, da konnte nicht  mal eine Maus vorbei.
Also ging langsam rückwärts und sprang in den Bach hinein.
Ich hasste das Wasser und nun musste ich wieder darin schwimmen  ,ich konnte ja an der anderen Seite aussteigen, aber das war mir zu gefährlich, was wäre wenn ich nicht raus komme und hängen bleibe und der Vampirjäger schnappt mich dann?

Ich schwamm weiter, plötzlich machte es hinter mir einen Platsch,
der Vampirjäger musste wohl auch reingesprungen sein.
Ich drehte mich um.
Es wunderte mich das er nicht unter ging mit seiner vielen Ausrüstung, aber
Fett schwimmt oben, jetzt dachte ich an Alex sie war immer die dickste in unserer Klasse und wollte nie mit ins Schwimmbad...
Aber jetzt musste ich an etwas anderes denken, ich muss den Vampirjäger abhängen.

Ich schwamm so schnell ich konnte, aber er war dicht hinter mir, bald würde er mich einholen.
Ich tauchte. Unter Wasser sah ich eine kleine Höhle, da müsste ich reinpassen.
Ich schwamm schnell hin und versteckte mich dort.
Vom Vampirjäger keine Spur.
Die Höhle führte noch weiter, ich wurde neugierig und schwamm weiter hinein.
Dort drinnen konnte man Atmen
und überall standen Bäume, es war ein Wald.
So etwas hatte ich noch nie in meinen Leben gesehen, ein Wald in einer
Höhle Unterwasser
und etwas zog mich in den Wald, als ob dort jemand war und auf mich wartete,
vielleicht war es Schicksal das ich in diese Höhle geschwommen bin,
vielleicht war alles so geplant, dass mein Vater und meine Stiefmutter mich aus dem Haus geschmissen haben.

 


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